1/14/2017

Keine Rückkehr

In Vorbereitung auf 2018/1938

„Keine Rückkehr“ ist ein Projekt zur Erinnerungspolitik, in dem Erlebnisse der Geschichte und Gegenwart von Fluchtbewegungen aus und nach Wien zu Stationen einer Stadterkundung werden. Migration und Emigration bezeichnen die Lebenserfahrungen eines wachsenden Anteils der Wiener Bevölkerung, Flucht und Exil verweisen als erinnerungspolitische Metapher auf einen bestimmten Umgang mit Vergangenheit und Vergegenwärtigung.


Oben: Jüdische Auswanderer vor dem polnischen Konsulat, Wien 1938.
Unten: Flüchtlinge auf dem Hauptbahnhof, Wien 2016.



Das Projekt untersucht mit künstlerischen Mitteln die Frage, wie gelebte Erfahrung zur Ressource einer informierten Gegenwart wird, und macht sich mit einer Mischung aus Objektivität und empathischer Subjektivität auf die Suche nach einem kritischen Umgang mit Erinnerung.

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